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Der Bürgerverein trauert um
seinen Ehrenpräsidenten Willi Leyser



Am Schlusstag unseres Volks- und Heimatfestes, dem 31. August 2010, verstarb im Alter von 83 Jahren unser langjähriger Präsident und Ehrenpräsident.

Als Nachfolger von Karl Küppenbender hat Willi Leyser den Bürgerverein 10 Jahre als Präsident geführt. Berufsbedingt trat er erst mit 48 Jahren in den Bürgerverein ein.
Nach kurzer Zeit als Schriftführer übernahm er bereits im Dezember 1976 das Amt des Geschäftsführers. In dieser Funktion wurde ihm der Vorsitz im neu gebildeten Festausschuss zur Ausrichtung des 50jährigen Vereinsjubiläums übertragen.

Unvergessen ist sein Königsjahr. 1983 repräsentierte er mit seiner lieben Frau Klärchen als Königspaar den Bürgerverein. Die Mitglieder des Bürgervereins wählten ihn 1985 zu ihrem I. Vorsitzenden. Dieses Amt führte er mit großer Leidenschaft und unermüdlichem Einsatz erfolgreich aus. Seine bescheidene und zurückhaltende Art verschaffte ihm bei allen Schützen Anerkennung und große Beliebtheit. In seine Amtszeit fiel die Anschaffung des vereinseigenen Zeltes sowie nach Umgestaltung des Marktplatzes die planerische Einflussnahme auf den neu zu gestaltenden Marktbrunnen. 1995 bei der Jahreshauptversammlung trat er von dem Posten des 1.Vorsitzenden zurück und wurde von den Schützen einstimmig zum Ehrenpräsidenten bestimmt. Bei vielen Ortsvereinen war Willi Leyser Mitglied und übernahm Ehrenpflichten.


Mit Willi Leyser verliert der Bürgerverein einen treuen Kameraden und väterlichen Freund. Wir werden dem Verstorbenen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, dem 08.09.2010 um 13.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter statt. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Friedhof „Am Teebaum“. Der Bürgerverein möchte Euch bitten, unseren Ehrenpräsidenten auf seinem letzten Weg in Uniform zu geleiten. Bitte führt Eure Vereinsfahne mit. Während des Trauergottesdienstes werden die Fahnen im Chor aufgestellt, anschließend nehmen wir die Fahnen mit zur Beisetzung.



Eine Institution dankt ab


VON SEBASTIAN MEURER/NGZ Rommerskirchen (NGZ)

Franz-Josef Osterath will nicht weiter Präsident des Bürgervereins sein: „Es ist Zeit für jüngere Leute“, sagt der mit mehr als vier Jahrzehnten in Führungsämtern erfahrenste Schützenfunktionär der Gemeinde.


Jahrzehnte lang war er eine Institution im Rommerskirchener Vereinsleben. Jetzt hat Franz-Josef Osterath genug: Das Rommerskirchener Volks- und Heimatfest Ende August soll sein letztes als Präsident des Bürgervereins sein. Bei der Neuwahl im Oktober will der 63-Jährige nicht mehr antreten. „Ein neuer Zeitgeist verlangt neue Ideen und neue Leute, die die Dinge nicht wie ich aus der Rentnerperspektive betrachten.“

Man müsse die Geschäfte in jüngere Hände legen, so der seit 1995 amtierende Präsident, der dem Vorstand von Rommerskirchens größtem Schützenverein seit 33 Jahren angehört. „Die letzten zehn Jahre, die ich als aktiver Schütze vielleicht noch habe, möchte ich mit meinen Freunden vom Marinezug Atlantik verbringen, bei denen ich sonst nur am Samstagabend mal am Tisch gesessen habe“, sagt Osterath, der betont, „nicht kirmesmüde“ zu sein. So will er auch weiterhin die Feste anderer Vereine besuchen, zu denen „eine echte Freundschaft“ entstanden sei – was sich Franz-Josef Osterath zufolge wohltuend von den früher üblichen Rivalitäten unterscheide.

„Mit-Vater“ des Dorfes
Franz-Josef Osterath und seine Frau Marianne waren 1988 Schützenkönigspaar in Rommerskirchen und hatten 2001 auch bei der St.-Sebastianus-Bruderschaft die Königswürde inne. Bürgermeister Albert Glöckner hat Osterath als „Mit-Vater für das Dorf“ gewürdigt und ihn mit der Ehrengabe der Gemeinde ausgezeichnet.

Über Amtsmüdigkeit hatte er in den vergangenen Jahren wiederholt geklagt, so recht an einen Rückzug glauben mochten jedoch viele Schützen nicht: „Ich musste das vorher noch einmal so deutlich sagen, sonst kommen wir nie zu einer homogenen Mannschaft“, sagt Osterath mit Blick darauf, dass er diesen Schritt jetzt einen Monat vor dem Schützenfest getan hat. „Ich gehe weder mit Wehmut noch mit Frust“, so der Präsident des Bürgervereins, der einen weiteren wichtigen Grund dafür nennt, warum er aus der ersten Reihe abtritt: „Meine Frau würde sich sehr freuen, wenn ich wahr mache, was ich ihr versprochen habe.“

Franz-Josef Osterath, der bis zu seinem Ruhestand Abteilungsleiter für das Einkaufs-Controlling im Kölner Galeria Kaufhof war, wird es auch ohne Führungsamt im Bürgerverein nicht langweilig werden. Die Matthias-Pilger der St.-Sebastianus-Bruderschaft haben ihn im Februar zu ihrem neuen Brudermeister gewählt. Noch ehe er in dieser Funktion die erste Fußwallfahrt nach Trier unternommen hat, staunt Franz-Josef Osterath bereits über die damit verbundene Menge an Arbeit.

Auf Trab halten ihn auch seine beiden Enkel. Der älteste ist vier Jahre alt und schon mit dem Kirmes-Virus infiziert – er wird bei den „Gillbachstrolchen“ mitmarschieren. Offizielle Kandidaten für den Vorsitz des Bürgervereins gibt es noch nicht, als gleichsam „natürlicher“ Nachfolger aber gilt Dirk Fetten, der seit fünf Jahren Vizepräsident ist.


Ortsschilder für den Hemdkragen

Es ist klein, gelb und sieht genau so aus wie das Ortseingangsschild unserer Gemeinde. Der junge Jägerzug „Gillbach Jäger 2001“ hatte die tolle Idee, dieses Zeichen – das jeder Rommerskirchner kennt – als Anstecker anfertigen zu lassen. Mit seiner Größe von knapp 3 cm passt es auf jeden Hemdkragen oder jedes Sacko. Käuflich erwerben kann man den Pin beim Zug-Spieß zum Preis von 2 Euro pro Stück. info@bv-rommerskirchen.de